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Lehrpläne | Lehrpläne Primarstufe | Lehrpläne Sekundarstufen I & II Dem Unterricht an der NMS zugrunde liegende LehrpläneDie Nelson-Mandela-Schule integriert verschiedene Lehrpläne, um den Anforderungen des Berliner Senats und denen einer internationalen Schule zu genügen. Die Schule im allgemeinen und die Fächer Deutsch und Mathematik im besonderen folgen den Berliner Rahmenlehrplänen. In der Primarstufe lassen diese sich auch gut mit den anderen in der Schule eingesetzten Lehrplänen (National Curriculum aus England, Wales und Nordirland und dem International Primary Curriculum) kombinieren.
Mehr Informationen zu den Berliner Rahmenlehrplänen
In der Grundschule folgt das Fach Englisch im großen und ganzen dem National Curriculum, wie es in England, Wales und Nordirland benutzt wird. Die benutzten Lehrwerke sind insbesondere Jolly Phonics und Oxford Reading Tree. Mehr Informationen zum National Curriculum
Mehr über das IPC-Programm... (auf Englisch)
Das IPC-Programm Assessment for LearningDies ist ein umfassendes und praktisch einsetzbares Programm, das eine Fülle an Hilfsmitteln und Materialien für den Einsatz im Klassenraum und für die Lehrer/innen enthält. Das IPC erleichtert das Testen und Prüfen und die kindliche Wissenentwicklungund fördert das Lernen von Fachwissen. Es integriert einen internationalen Ansatz in neun Bereichen: Kunst, Geografie, Geschichte, Informations- und Kommunikationstechnologie, Musik, Sport, Naturwissenschaften, Technologie und Internationale Orientierung. Die Fächer Mathematik und Sprachen werden separat unterrichtet, das IPC deckt sie nicht ab, obwohl die Fächer in die Projektarbeit integriert werden können. Overview of IPC subjects and topics for years 5 and 6 in 2009-2010 (auf Englisch) Informationen zu den einzelnen FächernMathematikDer Mathematikunterricht an der NMS erfolgt in den Klassen 1-6 in deutscher Sprache, in den Klassen 5-6 werden die Schüler und Schülerinnen auf den zum Teil in englischer Sprache erfolgenden Fachunterricht der Sekundarstufe vorbereitet. In den sechs FLEX-Klassen der Eingangsstufe wird Mathematik jahrgangsübergreifend unterrichtet, Kinder des ersten und zweiten Schuljahres lernen hier gemeinsam. Die Klassen 1-4 arbeiten mit dem Lehrwerk „Zahlenzauber“ des Oldenbourg-Verlages, die Klassen 5-6 mit dem Werk „Mathematik 5/6“ des Westermann-Verlages. Die Fachkonferenz Mathematik hat „Grundlegende Minimalvorraussetzungen“ für den Abschluss der Klasse 2, der Klasse 4 und der Klasse 6 formuliert. Diese stellen unterste Schranken dar, die bei der Zuteilung neuer Schüler in die entsprechenden Jahrgangsstufen Orientierung geben. Ohne die Erfüllung dieser Lernziele ist eine erfolgreiche Weiterarbeit im Fach Mathematik im folgenden Schuljahr gefährdet.
Alle Fächer an der NMS werden fächerübergreifend unterrichtet, so wird auch im Mathematikunterricht großer Wert auf eine Einbindung in die Projektarbeit gelegt (siehe z.B. Seite 6 im Newsletter 11/2009). Es werden u. a. Messreihen zu Liter und Milliliter durchgeführt (Thema Wasser), Berliner Einwohnerzahlen verglichen (Where do I live) und Diagramme zu Milchzähnen erstellt (Mein Körper). Um den unterschiedlichen Lernwegen und Eingangskanälen der Schüler und Schülerinnen gerecht zu werden, wird insbesondere in den unteren Klassen Anschauungs- und Übungsmaterial eingesetzt, durch das in ansprechender Form eine individuelle Förderung ermöglicht wird (siehe auch Seite 4 im Newletter 5/2009).
Ab dem dritten Schuljahr nehmen die Schüler und Schülerinnen am weltweiten Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil, einem mathematischen Multiple-choice-Wettbewerb mit mehr als 4,5 Millionen Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus vielen europäischen und außereuropäischen Ländern. Das Ziel des Wettbewerbs ist in allererster Linie das Wecken der Begeisterung für Mathematik, das Wecken der Freude an mathematischem Denken und Arbeiten (http://www.mathe-kaenguru.de/).
Musik in den Schuljahren 5 und 6Der Musikunterricht in den Schuljahren 5 und 6 findet an der NMS auf schulspezifische Weise statt: Die Schüler/innen haben die Wahl zwischen allgemeinem Musikunterricht, dem Chor, und der Schulband. Alle Möglichkeiten decken die Anforderungen der Lehrpläne ab. Weitere Informationen... Das Flex-SystemWas ist Flex? Flex ist die Kurzform für Flexible Einschulungsphase oder Schulanfangsphase. In Flex-Gruppen werden Schüler der 1. und 2. Klassen gemeinsam unterrichtet.
Bei vorgezogenem Einschulungsalter sind die Kinder in einer Flex-Gruppe zwischen 5 und 8 Jahren alt. Im Mittelpunkt des bei uns im Schuljahr 2008/2009 eingeführten Modells steht die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Lernanfänger. Der Unterricht ist individualisiert, d.h. die Schüler arbeiten zur selben Zeit an unterschiedlichen Aufgaben. Sie lernen selbstständig mit den Unterrichtsmaterialen umzugehen und voneinander zu lernen.
Flex-Klassen bestehen zur einen Hälfte aus Erst- und zur anderen Hälfte aus Zweitklässlern, die aber so nicht explizit benannt werden, denn es geht um individuelle Lernfortschritte. So kann ein 'Erstklässler' beispielsweise in Deutsch schon an Zweitklassaufgaben arbeiten, während er sich in Mathematik noch den Zahlenraum bis 10 erarbeitet. Kinder, die sehr leistungsstark sind, können die Flex-Phase in nur einem Jahr durchlaufen, während Kinder, die langsamer lernen, drei Jahre in der Flex-Phase verweilen können – ohne, dass es sich um ein 'Sitzenbleiben' handelt.
An der Nelson-Mandela-Schule gibt es sechs Flex-Gruppen (A-F) mit durchschnittlich 26 Schülern (14 Schüler mit Englisch als Muttersprache, 12 Schüler mit Deutsch als Muttersprache), die von einem Lehrerteam (deutsch/englisch) und einer/m Erzieher/in unterrichtet und betreut werden. Alle zwölf Flex-Lehrer/innen und sechs Erzieher/innen kooperieren eng miteinander, sind in regelmäßigem, wöchentlichem Austausch und arbeiten beständig an der Optimierung des Konzeptes Soziales LernenSoziales Lernen wird als Fach von den Erzieher/innen unterrichtet, normalerweise in enger Abstimmung mit den Klassenlehrer/innen. Die pädagogischen Teams in der Schule beobachten und diskutieren die sozialen Prozesse in den Klassen regelmäßig. Das Fach Soziales Lernen fördert die ganzheitliche Entwicklung der Kinder, indem es regulären Unterricht durch Inhalte außerhalb der Lehrpläne ergänzt.
Mehr Informationen zum Bereich Soziales Lernen und den zusätzlichen Angeboten der Schule:
WUV (Wahlpflichtunterricht verbindlich)In den Schuljahren 5 und 6 können die Schüler/innen aus verschiedenen Kursangeboten wählen , unter anderem Computerkurse, Schulzeitung, Tanz, Französisch für Anfänger, Volleyball, Theater, Töpfern, Holzarbeiten oder Afrikanisches Kunsthandwerk. Die Schüler/innen benennen drei Kurse, die sie belegen möchten. Die Schule versucht, allen Schüler/innen den gewünschten Kurs zu ermöglichen, dies ist allerdings nicht immer möglich. Der Kursbesuch ist für ein Halbjahr verpflichtend. Ab dem Schuljahr 2007/2008 kann Französisch verpflichtend für zwei Jahre gewählt werden, so dass der Beginn des Französischunterrichts auf die 5. Klasse vorverlegt werden kann.
WUV 2009-2010 Informationen & Formular (auf Englisch) Informationen zum Fach Französisch als zweijähriges WUV-Fach
Inhalte der WUV-Fächer 2008-2009 (Englisch und Deutsch gemischt):
Im März 2008 präsentierten die WUV-Kurse ihre Arbeit. Schauen Sie mal rein! |
Schließlich hat die Nelson-Mandela-Schule sich vor einiger Zeit entschlossen, ab dem Schuljahr 2006/2007 das International Primary Curriculum (IPC) zu benutzen. Es harmoniert gut mit den Berliner Rahmenlehrplänen (siehe oben) und ist ein fachübergreifendes Programm, das sowohl parallel zu Fächern wie Sprachen und Mathematik eingesetzt werden kann also auch die Möglichkeit bietet, diese Fächer zu integrieren. Das IPC ist ein neuer Lehrplan, der speziell für internationale Schulen entwickelt wurde. Es ist gründlich, praktisch einsetzbar und macht Spaß. Es hilft den Kindern, Fachwissen, Lerntechniken und kognitive Kompetenz zu entwickeln, trägt zur ihrer persönlichen Entwicklung bei und beinhaltet als integralen Bestandteil die Entwicklung internationalen Verständnisses. Im IPC gibt es:
